Challenges

Sprachen lernen mit Rosetta Stone

 

Die Challenge: 1 Sprache, 4 Monate Zeit, maximal 1 Stunde täglich. Wird der Praxistest gelingen?

 

Die Globalisierung hat das Reisen einfach gemacht. Glücklicherweise ist unsere Generation ja bereits mit englisch praktisch groß geworden, nur leider haben dieses Glück nicht alle Kinder dieser Welt. Dazu kommen noch historische Zwiste oder immenser Nationalstolz und plötzlich stehen wir in der Fremde und können uns trotz besten Englischkenntnissen keinen Kaffee bestellen. Dazu muss man nicht mal auf einen anderen Kontinent, es reicht schon, wenn man dazu nach Rom oder Paris fährt. Hier ist man besser bedient, wenn man vor Reisebeginn einen Crashkurs in der jeweiligen Landessprache macht.

 

Nun ist es aber so, dass man ja nicht jedes Mal einen Sprachkurs machen kann und mehrere hundert Euro dafür bezahlt, wenn man weg fährt, bleiben also noch Sprachprogramme. Zu finden für beinahe jede Sprache, mit Büchern, digital, oder beides, Preisspanne von 19,99 – 300 €. Hier hat man nun die Qual der Wahl. Die geläufigsten bei uns sind von Langenscheidts und Digital Industries, die bekommt man in jeder besseren Buchhandlung, zumindest für die gängigsten Sprachen, für alle weiteren Sprachen ist googeln angesagt. Tippt man nur Sprachprogramm ein, stolpert man recht schnell über Rosetta Stone, hier findet man so ziemlich alles und das  zu einem so richtig stattlichen Preis.  Benutzer lieben oder hassen es, die Aussagen widersprechen sich fürchterlich, aber in einem  sind sich alle einig: Rosetta ist anders.  Nach reiflicher Überlegung (mehre Wochen soll ich, soll ich nicht, in den Einkaufswagen, aus dem Einkaufswagen, auf den Wunschzettel und wieder runter), gibt schließlich eine Erinnerung den Ausschlag. Ein einer Unterhaltung sprach ein Amerikaner 3 Sprachen. Als er dann begann sehr gutes Deutsch zu sprechen, klärte er auf, dass er das mit Rosetta gelernt habe. Gekauft!

 

Aus aktuellem Anlass wurde es der Schwedisch Kurs, da das gebloggt Team im Frühling nach Stockholm gehen wird. Die Schweden können zwar englisch, aber schaden kann es ja nicht. Zudem – wer spricht schon Schwedisch? Jetzt stellt sich die Frage, wann man damit beginnen soll. Je früher desto besser? Oder doch erst kurz davor, damit man nicht wieder alles vergisst? Wir vermuten, dass Kontinuität das Zauberwort ist. Zudem hat man ja auch nicht unbegrenzt Zeit für so etwas, schließlich hat man ja berufliche und soziale Verpflichtungen. Hier ist gute Planung angesagt, denn wenn man nicht dranbleibt, vergisst man gleich alles wieder.

Die Vorbereitungen sind alle getroffen, nun stellt sich die Frage: Inwiefern ist es möglich, sich in 4 Monaten selbst eine Sprache beizubringen?

 

 Um dies zu testen, haben wir folgende Rahmenbedingungen festgesetzt:

  • Maximal 3 Einheiten pro Tag bzw. max. 1 Stunde täglich
  • Maximal 5 x pro Woche
  •  Zeitraum: 06.01.2015 – 28.04.2015
  • Praxistest: 29.04.2015 in Stockholm