Stockholm Tag 3

Eine Reise in die Vergangenheit und Extrem Shopping liegen so eng beieinander.


Gestartet haben wir den Tag mit einem „reichhaltigen“ Frühstück. Viel wurde nicht aufgefüllt, wenn überhaupt. Tische werden nicht unbedingt schnell für später eintreffende Gäste abgeräumt und so machten wir das selbst. Da aber Kaffee und O-Saft genug da waren, starteten wir später gestärkt Richtung Bushaltestation. Die Nummer 44 müsste ja direkt bei uns in der Nähe des Hotels abfahren, dies hatten wir ja gestern leicht genervt festgestellt. Gesucht – Gefunden. Nach kurzer Fahrt standen wir an unserem heutigen Ausflugsziel – SKANSEN. Hierbei handelt es sich um ein Freilichtmuseum. Gegründet wurde es 1891. Fünf Jahrhunderte Schweden können hier besichtigt werden. In den kulturgeschichtlichen Häusern und Bauernhöfen leben und arbeiten Menschen in zeittypischen Kleidern. Eine kleine Reise in Schwedens Vergangenheit. 


Zudem beinhaltet das Museum noch einen kleinen Zoo mit typischen nordischen Tieren, wie Björn, den Braunbären, Luxe, Wölfe, Rentiere, Elche und Robben. Nach der kleinen Wanderung durch die nordische Landschaft, stärkten wir uns mit einem Kaffee und einem Karottenkuchen. Zu einem relativ günstigen Preis, bekommt man hier wirklich gute Qualität. Da es bald anfing ein wenig zu tröpfeln, kam der überdachte Affen- und Reptilienpark gerade recht. Neben Schlangen, Krokodilen und typisch schwedischen Affen befanden sich auch Aquarien mit den verschiedensten Fischarten darin. Auch echte Vogelspinnen konnte man streicheln und begutachten. Wer es mag?! Nach dieser Reise in die Vergangenheit (für die man sich schon drei Stunden Zeit einplanen sollte) schnappten wir uns die Linie 7 und fuhren weiter Richtung Innenstadt, in der Hoffnung ein wenig shoppen zu können. Heute war es ein gutes Stück ruhiger, keine weißmützigen gröhlenden Teenies in den Verkehrsmitteln. 

 

Kurze Zeit später standen wir mitten in der Shoppingmeile von Stockholm. Ein Geschäft reiht sich an das Andere. Meist dieselben wie bei uns, dennoch besuchten wir einige. Mal sehen, wie die Preise so sind und ob wir andere Kollektionen haben. Die vorherrschende Meinung von erheblich teureren Preisen konnten wir nicht erkennen, einige Teile waren sogar günstiger wie bei uns.  Kollektionsmäßig ist nicht viel Unterschied, aber die Verkäuferinnen sind wesentlich freundlicher als zu Hause.


 

Der Abend gestaltete sich ruhig, abgesehen von dem Zimmer gegenüber, wo der britische Father/Failhusband of the day residierte. Immer wieder kamen Besucher, das Kind, das wir aus seinem Skype kannten, guckte zur Tür raus und was uns schlussendlich am meisten interessierte war, wer mit ihm wohl am Frühstückstisch sitzen würde. Wir beschlossen um 11 noch einen Kaffee zu trinken, also spazierten wir zum 7/11, wo derselbe Inder arbeitete, der schon bei all unseren anderen Besuchen da war. Vielleicht heisst der Laden ja so, weil die Angestellten von 7 Uhr morgens bis 11 Uhr Nachts arbeiteten.

 

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